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Eisenzeit

Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. beginnt man Eisen im Norden als Werkstoff zu nutzen. Im 1. Jahrhundert v. Chr. erobern römische Truppen und germanische Stämme keltisches Gebiet und stoßen an Rhein und Donau aufeinander. In der Folge entsteht ein Austausch von Informationen und Sachgütern. Namen und Taten der Bevölkerung des Nordens werden im Römischen Reich bekannt und aufgezeichnet. Die Germanen treten in das Licht römischer Geschichtsschreibung.

Zahlreiche Gräber, mehrere Moorleichen sowie reiche Schatz- und Opferfunde aus der Zeit bis in das 4. Jahrhundert n. Chr. bieten in Verbindung mit begleitenden römischen Schriftzeugnissen eine für Schleswig-Holsteins Ur- und Frühgeschichte einmalige Quellenbasis. 

Menschen der Eisenzeit – Moorleichen

Zu den eindrucksvollsten Exponaten im Museum für Archäologie Schloss Gottorf gehören die Moorleichen. Die bis zu 2500 Jahre alten, mumifizierten Leichname sind dank der konservatorischen Wirkung von Mooren außerordentlich gut erhalten. Sie geben unter anderem Einblicke in die Lebensumstände der Verstorbenen, Informationen über ihr Aussehen und über individuelle Schicksale. 

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